Laufentaler Kulturstiftung der Portland Cementfabrik - Ein Kurzportrait

Juni 1971 – Die Holderbankfinanz AG, vertreten durch Dr. Ernst Schmidheiny, übernimmt die Zementfabrik Liesberg.

Um den emotionalen Bedenken der Minderheitsaktionäre entgegenzukommen, stellt die Übernehmerin eine Schenkung in Aussicht.

Juni 1975 – Die Holderbankfinanz AG teilt dem Gemeindepräsidenten von Liesberg mit, dass sie bereit sei, dem Laufental Fr. 500'000.- für gemeinnützige und kulturelle Zwecke zu schenken, mit dem Hinweis: "Die Schenkung wird in dem Moment wirksam, wenn alle Aktien an die Holderbankfinancière übergegangen sind."

Juli 1975 – wird der Eingang sämtlicher Aktien bestätigt.

Sofort wird eine Stiftungskommission ins Leben gerufen. Dieser Kommission gehörten an:

Marcel Cueni

Zwingen

Hugo Grun

Liesberg

Hans Hofer, Notar

Laufen

Rudolf Schmidlin

Laufen

Marcel Steiner

Liesberg

Bereits im Jahre 1976 konnten Vergabungen in der Höhe von Fr. 33‘000.- an Institutionen und Vereine vorgenommen werden, welche den Stiftungszweck erfüllten.

Am 28. September 1978 wurde die Stiftungsurkunde der neuen „LAUFENTALER STIFTUNG DER PORTLANDCEMENTFABRIK LAUFEN“ unterzeichnet.

Unter Teil II im Artikel 2 ist der Zweck der Stiftung formuliert:

Die Stiftung bezweckt, gemeinnützige und kulturelle Belange des Laufentals zu unterstützen, insbesondere die kulturelle Eigenart des Laufentals, ihrer Bewohner und Einrichtungen zu erhalten und zu fördern. Dies soll namentlich erreicht werden durch Ausrichtung von einmaligen oder wiederkehrenden Beiträgen, Defizitgarantien oder andern Leistungen.

 
  Laufentaler Kulturstiftung der
Portland Cementfabrik

Delsbergerstrasse 13, 4242 Laufen
info at laufentalerkulturstiftung.ch
 
 
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